Review: Blessed with good intentions
Vier Jungs, die mit ihrem Pop-Punk die Bühnen in ganz Deutschland rocken und zum Bersten bringen und nun mit ihrer EP Blessed With Good Intentions ihren Fans genau das geben, worauf sie lange gewartet haben. Der Sound ist unbeschreiblich dank geiler Gitarrenriffs von Mirko und Frontmann Jakob, den drückenden Basssounds, mit denen Nils am Bass jedem Song die nötige Power einhaucht und zu guter Letzt natürlich noch Karstens Drums, die einem immer wieder aufs Neue die Richtung weisen.
You Cant Comprehend, der erste Song der EP verbreitet beim Hörer direkt ein Gute-Laune-Feeling und mit dem Einsetzen der Drums wird man nochmal richtig wachgerüttelt, um fit für die Folgenden punkigen Lieder zu sein.
Was mir zu Boarders Boutique spontan einfällt, ist natürlich die Leadgitarre, deren Sound sich ins Gehirn manifestiert und die sehr gut gelungenen Breaks die mich mit ihrem Lets go! immer fester halten und mich nicht loslassen wollen. Zu diesem Ohrwurm fällt mir nur eines ein: Top Arbeit, Jungs!
Mit Bleak End zeigen die Vier, dass sie auch düster kännen was aber keineswegs unangebracht ist. Diese Song gehört fuer mich zu den Besten der EP. Mit dafür verantwortlich ist das fette Gitarrensolo und der Bass, der dem Song ordentlich Druck verleiht und zu eine dunklen Atmosphäre beiträgt.
Das Intro von One Way Amsterdam lässt einen gleich aufhorchen und neugierig werden, auf das, was noch im Lied kommen kann. Hinhören lohnt sich, denn besonders der Refrain Earcatcher, wieder eine punkige Melodie, die man so schnell nicht wieder vergisst.

My New Ex saugt einem mit dem fetten Beat der Bassdrum gleich in den Song rein und eingesetzte französische gesungene Verse machen einen gewissen Reiz aus. Doch trotz allem klingt das Lied lasch, wie schon mal dagewesen und bietet darum nichts Neues mehr.
Was dann vom Titel her auf eine amerikanische Fernsehserie vermuten lässt, entpuppt sich als absolut lagerfeuertauglicher Akustiksong, mit dem die EP den perfekten Ausklang erhält. Mein einziger Kritikpunkt hier ist die Länge von knapp 2 Minuten; hier trifft die Würze in der Kürze eindeutig nicht zu. Aber trotzdem ist 24 Hours ein richtig schönes Lied mit ausreichend Lagerfeuerromantik

Fazit:
Also was sich die Jungs mit der EP geleistet haben ist schon echt ein Lob wert und deshalb gibt es von mir 8 Punkte. Abzug gibts hier und da für die Stimme, die besonders in 24 Hours kraftlos wirkt.
[gesch. Dominic/Roman]